Gelesen: Der Traum der roten Kammer

Das "Hong Loh Meng" (oder auch "Der Traum der roten Kammer") ist eines der 4 chinesischen Klassiker.
Ich habe leider nur die um ein Drittel kürzere Übersetzung gelesen, es ist erst letztes Jahr die erste vollständige deutsche Fassung erschienen. Doch auch schon diese kürze Fassung hat mir bereits sehr gefallen (zumal sie schon sehr umfangreich ist ^^).
Es geht hauptsächlich um den Sohn einer reichen Sippe im 17. Jahrhundert in China. Es wird berichtet, wie die Familie zu Armut und Reichtum gelangt, wie die Jugendlichen der Familie mit ihren Teenager-Problemen klar kommen und vielerlei mehr.
Teilweise ist die übergroße Anzahl an Personen etwas verwirrend, doch hat jeder einen Funktion in der Geschichte. Sie verschwinden manchmal und tauchen erst einige Kapitel später wieder auf, um ihren endgültigen Zweck zu erfüllen und dann fragt man sich wer das war, was aber zum Glück in ein paar Sätzen wieder erzählt wird ^^ Es ist sehr beeindruckend, wie der Autor da die Fäden gesetzt hat und am Ende sich doch wieder alles zu einem großen Ganzen zusammenfügt.
Auch ist dieser Roman aus vielerlei Hinsicht interpretierbar. Taoismus, Konfuzianismus und "Mutterliebe" (so heißt es im Epilog) finden hier ihren Platz.
Ich möchte mir auch mit meinem mäßigen Wissen über die chinesisches Literatur keine Interpretionen, Vergleiche oder Ähnliches anmaßen, daher soll hier nur vermerkt werden, dass mir das Buch sehr gefallen hat ;)

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